Schon seit 255 Jahren steht der Unterhammer und in dieser Zeit ist viel passiert. Einige der wichtigsten Ereignisse möchten wir an dieser Stelle einmal niederschreiben. Der Unterhammer entstand in der Zeit von 1752 bis 1756. Der „Alte Fritz“ ließ ihn errichten, um ihn als Hammer- und Schmiedemühle zu nutzen. Denn in der Umgebung gab es und gibt es auch noch heute Raseneisenstein. Dieses sogenannte Erz wurde hier gewonnen um daraus Kanonenkugeln herzustellen. Später wurde der Unterhammer eine Mahl- und Schmiedemühle. Um das 19. Jahrhundert kam bereits Ernst Müller und kaufte  den Unterhammer. Es wurde ein Ausflugslokal errichtet.  1928 verstarb der letzte Müller der die Hammer- und Schmiedemühle betrieb. Die Handwerkskunst wurde aufgegeben und nie wieder weitergeführt. Somit war das erste Ausflugslokal umgeben von Grün in Berliner Nähe schon eröffnet, welches dann auch von Ernst Müller betrieben wurde. Die Ausflügler hatten die Möglichkeit ihre Pferde auszuspannen und sie zu versorgen, danach hatten auch sie die Möglichkeit sich zu erholen. Leider brannte 1909 das damalige Gasthaus nieder. Erschütterung kannte man damals nicht und so wurde das Gasthaus 1910 wieder neu erbaut. Diesmal mit darüber liegender Wohnung und angrenzendem Saal. Das Gasthaus welches jetzt schon 2 Generationen lang in Familienbesitz war wurde 1935 an die dritte übergeben. Der Betreiber war dann Emil Lehmann. Er führte das Lokal bis 1960 und übergab dann das Geschäft an seine Tochter Johanna Just (geborene Lehmann) weiter. Der Unterhammer wurde 1963 um eine Attraktion reicher, denn eine Kegelbahn wurde durch Freunde die sich aus dem Dorf  zugeschlossen haben erbaut. Im selben Jahr wurde ein Kegelverein gegründet. 1992 wurde abermals das Gasthaus an die nächste Generation, den jetzigen Betreiber Jörg Just, übergeben. Der damalige Verein existiert leider nicht mehr. Trotz alle dem wird die Kegelbahn bis heute noch von vielen sportlichen und begeisterten Kegelfreunden genutzt. Der Unterhammer - alt aber trotzdem schön!